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WTA Madrid: Potapova schrammt am Finaleinzug vorbei

Ein starkes Turnier in Spaniens Hauptstadt endet für das ÖTV-Ass im Halbfinale mit einer Dreisatz-Niederlage.
Verfasst von: Manuel Wachta, 01.05.2026
© GEPA pictures / Psnewz / Alterphotos / Acero
Anastasia Potapova

Nach einem geerbten Freilos sowie vier Siegen im Hauptbewerb ist der bemerkenswerte Erfolgslauf von Anastasia Potapova als Lucky Loserin bei den Mutua Madrid Open in der Vorschlussrunde dann doch zu Ende gegangen. Die Wahlösterreicherin (WTA 56) musste sich im Kampf um einen Platz im Finale am späten Donnerstagabend in der Nightsession im Manolo Santana Stadium der an 26 gesetzten Ukrainerin Marta Kostyuk (WTA 23) mit 2:6, 6:1, 1:6 beugen. Die 25-Jährige kann sich trotzdem mit einem stolzen Preisgeld von 297.550 Euro und – inklusive der Niederlage im Qualifikationsfinale – 410 WTA-Punkten trösten. Dank Letzteren wird sie in der Weltrangliste am Montag wieder unter die Top 40 zurückkehren und sich auf Rang 38 einreihen. Ihrem bisherigen Career High rückt sie so immerhin auf 17 Positionen nahe. Bei einem Endspieleinzug wäre ihr gar der Sprung auf Platz 27 und eine Setzung bei den French Open in Paris sicher gewesen.

Potapova hatte in der zweiten und zugleich letzten Qualifikationsrunde zunächst gegen ihre ÖTV-Kameradin Sinja Kraus verloren, war aber dank einer Absage von Madison Keys (USA) doch noch ins Feld gerutscht und in die zweite Hauptrunde eingestiegen. Bei ihrer zweiten Chance sorgte sie für mehrere geschichtsträchtige Einträge: zunächst als erste Lucky Loserin im Viertelfinale der Veranstaltung in Madrid, dann als erste Lucky Loserin überhaupt in einem WTA-1000-Halbfinale und gleichzeitig auch als erste Österreicherin unter den letzten Vier eines Events dieser Kategorie, der allerhöchsten nach den Grand Slams. Mit Kostyuk stolperte sie letztlich erst über jene Spielerin, die ihr am gleichen Ort im Vorjahr im Achtelfinale (3:6, 2:6) ebenfalls zum Verhängnis geworden war. Dieses Mal hielt sie mit ihrer Widersacherin zwar bedeutend besser mit, zur erfolgreichen Revanche reichte es nach einem 0:4-Fehlstart in den dritten Satz allerdings nicht ganz.

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